In Japan ist das bereinigte Handelsbilanzdefizit im März etwas höher als befürchtet ausgefallen. Der Fehlbetrag verringerte sich im Vergleich zum Vormonat zwar von revidiert 1.092,5 Milliarden Yen (zuvor 1.086,6 Milliarden Yen) auf 992,0 Milliarden Yen. Volkswirte hatten aber nur mit einem Defizit in Höhe von 934,5 Milliarden Yen gerechnet. Die Exporte erhöhten sich im März im Jahresvergleich um 1,1 Prozent auf 6,271 Billionen Yen, womit die Markterwartung eines Anstiegs von 0,2 Prozent übertroffen wurde. Die Importe stiegen um 5,5 Prozent auf 6,633 Billionen Yen. Die Volkswirte hatten aber einen stärkeren Anstieg um 6,3 Prozent erwartet.

    EUR/JPY trifft oberhalb des Hochs vom 11. April 2013 bei 131,12 bei 134,34 (Hoch vom 11. Januar 2010) auf den nächsten markanten Widerstand. Unterstützung bietet das Tief vom 3. April 2013 bei 119,08.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.