Am japanischen Aktienmarkt herrschte am Donnerstag wieder Ausverkaufsstimmung. Der Nikkei 225 rutschte erneut unter die 14.000-Punkte-Marke und beendete den Handel mit einem Minus von 5,15% auf 13.589,03 Zähler. Nachdem gestern positive US-Konjunkturdaten den japanischen Aktienmarkt gestützt hatten, sind heute wieder Sorgen um eine baldige Beendigung der ultralockeren US-Geldpolitik in den Fokus der Börsianer gerückt. Auch die steigenden Renditen bei japanischen und US-Staatsanleihen sowie der stärkere Yen belasteten den Aktienmarkt, so ein Händler. Die Bank of Japan kündigte derweil an, einen Anstieg der Renditen japanischer Staatsanleihen verhindern zu wollen. Man wolle die Volatilität im Rentenmarkt so deutlich wie möglich reduzieren und die langfristigen Renditen weiter drücken, sagte BoJ-Gouverneur Haruhiko Kuroda am Donnerstag.

    Oberhalb des Hochs vom 22. Mai 2013 bei 133,80 sieht sich EUR/JPY am Hoch vom 11. Januar 2010 bei 134,34 dem nächsten wichtigen Widerstand gegenüber. Die nächste Unterstützung liegt bei 127,03 (Tief vom 29. April 2013).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.