Der Euro hat zuletzt einen deutlichen Punkt hinter die Talfahrt zum neuseeländischen Dollar gesetzt. So konnte ein Rückfall in den steilen Abwärtstrend seit 2009 (aktuell bereits bei 1,4786 NZD) verhindert werden. Vielmehr hat sich ein klassischer Pullback ergeben, was das Ende der angeführten Trendlinie besiegelt Hat, wie HSBC-Analystin Jana Meier in "Der Markt heute" schreibt. Seither habe die Einheitswährung Gas gegeben. Im Rahmen der dynamischen Hausse seien wichtige Marken überwunden worden. Darunter die Widerstandszone aus dem Mehrjahrestief von 2005 und dem jüngsten zyklischen Hoch vom August 2011 bei 1,6326/73 NZD, wodurch gleichzeitig ein klassischer Doppelboden zum Abschluss gebracht worden sei. Das kalkulatorische Kursziel aus dieser unteren Umkehrformation betrage rund 0,13 NZD. Mittelfristig sollte das helfen, den vor der Brust liegenden Hindernisbereich aus dem Januartief 2011, dem Hoch vom Mai 2012 und dem 2007er Tief zwischen 1,6919/1,7023 NZD sowie anschließend der fallenden 200-Wochen-Linie (aktuell bei 1,7383 NZD) zu überwinden, heißt es. „Die Mühe dürfte sich dabei lohnen, denn im Erfolgsfall ist der Weg frei bis zu Notierungen von rund 1,80 NZD. Kurzfristig könnten sich die vorausliegenden Hindernisse aber noch als zu hoch erweisen: Nach dem jüngsten dynamischen Hausseimpuls ist der Stochastik relativ weit gelaufen. Eine Atempause wird dadurch wahrscheinlicher. Auf den höheren Zeitebenen (Monat, Quartal) machen frische Einstiegssignale aber perspektivisch Mut auf mehr“, so Meier.