Der Euro macht erhebliche Fortschritte, das Ruder zum Neuseeland-Dollar mittelfristig rumzureißen. So ist mit dem Sprung über das zyklische Hoch vom Januar bei 1,6373 NZD bereits der Abschluss eines nahezu bilderbuchgleichen Doppelbodens gelungen, wie HSBC-Analystin Jana Meier in „Der Markt heute“ schreibt. Das aus der Bodenformation ableitbare Kurspotential von rund 14 Cent dürfte helfen, es mit den nächsten wichtigen Widerständen aufzunehmen. Vor der Brust liege mittlerweile nämlich das markante Cluster aus den horizontalen Hürden in Form des Tiefs vom Januar 2011, des Jahreshochs 2012 und des Jahrestiefs 2007 zwischen 1,6919 NZD bzw. 1,7023 NZD sowie dem Baissetrendkanal seit Ende 2009 (obere Begrenzung aktuell bei 1,6992 NZD), heißt es weiter. „Gelingt der Ausbruch aus dem angeführten Trendkanal, ist die untere Umkehr auch nachhaltig besiegelt. Im Erfolgsfall wartet oberhalb der 200-Wochen-Linie (aktuell bei 1,7423 NZD) die nächste Anlaufmarke erst im Bereich des Hochs vom November 2011 und der zyklischen Tiefs vom Jahreswechsel 2007/2008 bei rund 1,815 NZD. Die technischen Indikatoren schlagen sich auf die Seite der Bullen. Der Stochastik ist zwar schon relativ reif, sowohl der angeführte Oszillator als auch der MACD glänzen allerdings mit Kaufsignalen, die den Euro mit dem nötigen Rückenwind für das Etappenziel ‚Ausbruch aus dem Trendkanal‘ rüsten“, so Meier.