EUR/SEK hat zu Wochenbeginn nach schwachen Daten aus der schwedischen Industrie ein Viereinhalbmonatshoch bei 8,7052 erreicht. Die Industrieproduktion sank im April um 0,5 Prozent im Monatsvergleich. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet, nach plus 0,6 Prozent im März. Die Auftragseingänge in der Industrie brachen im selben Zeitraum um 10,3 Prozent ein, nach einem Anstieg um 11,1 Prozent im Vormonat. Auf Jahressicht ergibt sich ein Rückgang der Industrieproduktion um 0,8 Prozent (März: minus 0,1 Prozent), während die Auftragseingänge im Jahresvergleich um 1,7prozent zulegten (Vormonat: plus 11,2 Prozent).

    EUR/SEK notiert gegen 10:35 Uhr MESZ bei 8,7005. Auf den nächsten Widerstand trifft das Cross bei 8,7184 (Hoch vom 21. Januar 2013), bevor dann das markante Hoch vom 17. Dezember 2012 bei 8,7937 in den Fokus rückt. Die nächste wichtige Unterstützung liegt am Tief vom 4. Juni 2013 bei 8,5413.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.