EUR/SEK ist am Dienstagmorgen nach Veröffentlichung deutlich schwächer als erwartet ausgefallener schwedischer Inflationsdaten und negativen Kommentaren der stellvertretenden Gouverneurin der Riksbank Barbro Wickman-Parak zur Stärke der Schwedenkrone aus dem Bereich der 8,57er-Marke bis bislang 8,6366 in der Spitze geklettert.

    Die schwedischen Verbraucherpreise sind im April überraschend um 0,2 Prozent im Monatsvergleich gefallen. Analysten hatten hingegen im Konsens mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet, nach einem Plus von 0,4 Prozent im März. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Anstieg um 0,5 Prozent (Konsens: minus 0,2 Prozent), nach einem unveränderten Wert im März. Wickman-Parak sagte im Anschluss, die Stärke der Schwedenkrone könne zu einem Problem werden, derzeit seien die Notierungen jedoch noch auf keinem alarmierenden Niveau.

    Gegen 10:55 Uhr MESZ notiert EUR/SEK bei 8,6308. Auf den nächsten Widerstand trifft das Währungspaar am Hoch vom 23. April 2013 bei 8,6472. Unterstützung bietet intraday das Hoch vom 30. April 2013 bei 8,5868.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.