Gut vier Jahre lang hat der Euro zur schwedischen Krone den Kürzeren gezogen. Doch jetzt stehen die Chancen auf einen Richtungswechsel so gut wie lange nicht, schreibt HSBC-Analystin Jana Meier in „Der Markt heute“. Kurzfristig bestehe auf Tagesbasis Rückenwind, nachdem durch das Anziehen über das Märzhoch bei 8,46 SEK eine kleine Bodenbildung abgeschlossen worden sei und mit dem Sprung über die 200-Tages-Linie (akt. bei 8,51 SEK) unmittelbar der nächste Etappensieg erfolgt sei. Damit zeigten sich die Euro-Bullen gestärkt für die nächste Herausforderung: dem seit April 2009 dominierenden Abwärtstrend (akt. bei 8,61 SEK). Ein nachhaltiger Trendbruch poliere die mittelfristigen Perspektiven der Einheitswährung auf und dürfte genug Aufwärtsschwung generieren, um es mit den nächsten Widerständen aufzunehmen, heißt es weiter. „Hier gilt das Augenmerk zunächst dem Tief vom Februar bei 8,70 SEK bevor im Anschluss das „Tüpfelchen auf dem i“ mit einem Sprung über das zyklische Hoch vom Dezember 2012 bei 8,80 SEK erreicht werden kann. In diesem Fall wäre ein Doppelboden perfekt, der ein weiteres Anschlusspotential von 0,55 SEK bereithält. Wenngleich die technischen Indikatoren auf Tagesbasis recht heiß gelaufen sind und kurzfristig eine Verschnaufpause des Euro andeuten, begünstigen die frischen Einstiegssignale beim MACD und Stochastik auf Wochenbasis das angeführte Positivszenario längerfristig“, so Meier.