EUR/SEK hat nach dem Zinsentscheid der schwedischen Notenbank am Mittwochmorgen deutlich aus dem Bereich unter der 8,39er-Marke bis bislang 8,4749 in der Spitze zugelegt – ein Siebenwochenhoch. Zwar war die Entscheidung der Riksbank, den Leitzins unverändert bei 1,00 Prozent zu belassen, im Konsens erwartet worden, allerdings fiel das Begleitstatement deutlich pessimistischer aus als erwartet.

    So senkte die schwedische Notenbank ihre Zinsprognose für das erste Quartal 2014 von 1,20 auf 0,90 Prozent. 2015 dürfte der Leitzins im Schnitt bei 1,50 Prozent liegen, hieß es weiter. Bislang war ein Zinssatz von 2,00 Prozent prognostiziert worden. Nach wie vor gebe die Verschuldung der schwedischen Haushalte Anlass zur Sorge. Diese könnte angesichts der niedrigen Zinsen, der sich aufhellenden Wirtschaftsaussichten und steigenden Immobilienpreisen sogar noch steigen, heißt es weiter.

    Gegen 12:15 Uhr MESZ notiert EUR/SEK bei 8,4705. Auf den nächsten Widerstand trifft EUR/SEK kurzfristig bei 8,4888 (Hoch vom 21. Februar 2013). Darüber rückt dann das Hoch vom 12. Februar 2013 bei 8,5813 ins Visier. Die nächste wichtige Unterstützung liegt am Tief vom 13. März 2013 bei 8,2538.

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