Die Schwedenkrone hat nach Veröffentlichung stärker als erwartet ausgefallener schwedischer Inflationsdaten deutlich zugelegt. EUR/SEK fiel aus dem Bereich der 8,68er-Marke bis 8,6294 im Tief.

    Die schwedischen Verbraucherpreise sanken im Juli im Monatsvergleich um 0,1 Prozent. Analysten hatten im Konsens auf dieser Basis mit einem stärkeren Rückgang um 0,3 Prozent gerechnet, nach minus 0,2 Prozent im Juni. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell eine Teuerung von 0,1 Prozent, nach einem Minus von 0,1 Prozent im Vormonat. Erwartet worden war im Konsens ein unveränderter Wert. Die Daten schmälern die zuletzt nach schwachen Daten zum schwedischen Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal und einem enttäuschenden Einkaufsmanagerindex aufgekommene Zinssenkungsfantasie.

    Gegen 10:25 Uhr MESZ notiert EUR/SEK bei 8,6578. Nach dem Bruch der Unterstützung bei 8,6404/6395 (Tief vom 1. August 2013/ Hoch vom 25. Juli 2013) sieht sich EUR/SEK nun am Tief vom 29. Juli 2013 bei 8,5577 der nächsten Unterstützung gegenüber, bevor dann das Tief vom 23. Juli 2013 bei 8,5152 in den Fokus rückt. Der nächste wichtige Widerstand liegt am Hoch vom 2. August 2013 bei 8,7876.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.