EUR/USD hat mit Beginn des europäischen Handels am Mittwochmorgen die 1,28er-Marke zurückerobert, unter die das Währungspaar gestern gefallen war. Im Tief hatte EUR/USD bei 1,2754 notiert, nachdem der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Jörg Asmussen erklärt hatte, dass die von EZB-Präsident Mario Draghi getätigte Äußerung, der Leitzins solle über einen längeren Zeitraum niedrig belassen werden, sich auf einen Zeitraum von mehr als einem Jahr beziehe. Die EZB hatte dies später dementiert.

    Ebenfalls EUR-negativ ist, dass die Ratingagentur Standard & Poor’s ihr Rating für die Kreditwürdigkeit Italiens infolge der anhaltenden Wirtschaftsschwäche und den Problemen auf den Kreditmärkten von „BBB+“ auf „BBB“ gesenkt hat. Der Ausblick sei weiterhin negativ, heißt es.

    Gegen 10:05 Uhr MESZ notiert EUR/USD bei 1,2821. Auf den nächsten Widerstand trifft EUR/USD intraday am gestrigen Tageshoch bei 1,2898. Unterhalb des gestrigen Tiefs liegt die nächste Unterstützung am Tief vom 4. April 2013 bei 1,2744, bevor dann das Tief vom 13. November 2012 bei 1,2660 in den Fokus rückt.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.