EUR/USD konsolidiert im europäischen Handel am Freitagvormittag die deutlichen Vortagsverluste bis zutiefst 1,3217. Der umfangreiche Datenmix aus der Eurozone ist überwiegend besser ausgefallen als erwartet. So verbesserten sich die Wirtschaftsstimmung, der Konjunkturklimaindikator, das Industrie-, Dienstleister- und Verbrauchervertrauen allesamt stärker als erwartet – verharren aber dennoch weiterhin im negativen Bereich. Die Inflationsrate in der Eurozone verringerte sich im August mit einem Rückgang auf 1,3 Prozent im Jahresvergleich stärker als erwartet. Analysten hatten im Konsens mit einem Wert von 1,4 Prozent gerechnet, nach einer Teuerung um 1,6 Prozent im Juli. Die Arbeitslosenquote in der Eurozone blieb im Juli wie erwartet weiter auf einem Rekordhoch von 12,1 Prozent.

    Gegen 11:40 Uhr MESZ notiert EUR/USD bei 1,3238. Unterhalb des gestrigen Tiefs bei 1,3217 liegen die nächsten Unterstützungen bei 1,3203 (Tief vom 15. August 2013), 1,3185 (Tief vom 2. August) und 1,3164 (Tief vom 25. Juli 2013). Der nächste wichtige Widerstand liegt im Bereich der Tiefs vom 22. und 28. August 2013 bei 1,3295-1,3303.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.