Zahlreiche Länder in der Eurozone erhalten erneut mehr Zeit für Einsparungen in ihren Staatshaushalten. Die EU-Finanzminister beschlossen bei ihrem Treffen am Freitag, sieben Ländern mehr Zeit zur Einhaltung des Maastricht-Defizitziels von 3 Prozent des BIPs zu geben. Begründet wurde der Aufschub mit der schweren Wirtschaftskrise in Europa. Frankreich, Slowenien, Spanien und Polen erhalten zwei Jahre mehr Zeit, die Niederlande, Portugal und Belgien ein Jahr. Die Defizitstrafverfahren gegen Italien, Lettland, Litauen, Ungarn und Rumänien werden ganz eingestellt. Nun laufen noch gegen 16 von insgesamt 27 EU-Staaten derartige Verfahren.

Oberhalb des Hochs vom 20. Februar 2013 bei 1,3434 trifft EUR/USD bei 1,3520 (Hoch vom 13. Februar 2013) auf den nächsten wichtigen Widerstand. Die nächste wichtige Unterstützung befindet sich am Tief vom 17. Mai 2013 bei 1,2795.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.