EUR/USD setzt am Mittwoch seine Talfahrt seit Erreichen eines knappen Viermonatshochs am 18./19. Juni 2013 bei 1,3415 fort und hat bei 1,3035 jüngst ein frisches Dreiwochentief erreicht. Anders als die US-Notenbank ist die Europäische Zentralbank (EZB) Äußerungen ihres Präsidenten Mario Draghi zufolge noch weit von einem Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik entfernt. Draghi sagte, dass der wirtschaftliche Ausblick weiter eine akkommodierende Geldpolitik rechtfertige. Zudem verteidigte er das Anleihenkaufprogramms der EZB (OMT). EZB-Direktoriumsmitglied Benoit Coeure erklärte, dass es noch weitere Maßnahmen gäbe, konventionelle und unkonventionelle, die bei Bedarf eingesetzt werden könnten.

    Gegen 11:20 Uhr MESZ notiert EUR/USD bei 1,3045. Auf die nächste wichtige Unterstützung unterhalb der psychologisch wichtigen Marke von 1,3000 trifft EUR/USD bei 1,2952 (Tief vom 3. Juni 2013). Der nächste Widerstand lässt sich am Hoch vom 25. Juni 2013 bei 1,3151 lokalisieren.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.