EUR/USD ist in einer ersten Reaktion auf den enttäuschenden deutschen ZEW-Index auf ein frisches Tagestief bei 1,3026 gefallen. Wie das Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim mitteilte, verschlechterten sich die ZEW-Konjunkturerwartungen im April massiv auf 36,3 Punkte. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang auf 41,0 Zähler gerechnet, nach 48,5 Punkten im März.

    Die Inflation in der Eurozone ist weiterhin moderat. So sind die Verbraucherpreise im Euro-Währungsraum im März laut endgültiger Veröffentlichung wie erwartet um 1,2 Prozent im Monatsvergleich gestiegen (Februar plus 0,4 Prozent). Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ebenfalls wie erwartet und bereits gemeldet ein Plus von 1,7 Prozent, nach plus 1,8 Prozent im Februar.

    Gegen 11:10 Uhr MESZ notiert EUR/USD bereits wieder erholt bei 1,3052. Unterhalb des gestrigen Tiefs bei 1,3021 trifft EUR/USD kurzfristig bei 1,2967 (Tief vom 8. April 2013) auf die nächste wichtige Unterstützung. Die nächsten wichtigen Widerstände lassen sich bei 1,3138 (Hoch vom 11. April 2013) und 1,3162 (Hoch vom 28. Februar 2013) lokalisieren.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.