EUR/USD geht zum Ende der Woche die Puste aus. Ohne neue Konjunkturdaten pendelt der Kurs um 1,3050. Dabei gäbe es aus der Eurozone etwas Stoff für weiteren Druck auf die Gemeinschaftswährung, wie die Analysten der National-Bank im heutigen „Devisenbericht“ schreiben. Zu nennen seien vor allem die Präsidentschaftswahlen in Italien, die zwar nicht die Bedeutung der Parlamentswahlen hätten, aber ebenfalls zur Hängepartie würden. In den ersten beiden Wahlgängen habe es zumindest keine klaren Mehrheitsverhältnisse gegeben, heißt es. „Von der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds am Wochenende werden keine wesentlichen neuen Erkenntnisse erwartet. Deutschland dürfte das Forum nutzen, um erneut auf einen weiteren Schuldenabbau und nicht nachlassenden Reformeifer zu pochen. Mit Auswirkungen auf die Währungsmärkte, insbesondere auf EUR/USD, darf man nicht rechnen. Angesichts fehlender Wirtschaftsdaten am heutigen Freitag dürfte die Woche ruhig zu Ende gehen. Charttechnisch ist EUR/USD eingebettet zwischen 1,2950 und 1,3200“, so die Nationalbank-Analysten.