Der Euro ist gestern in einem impulslosen Handel unter Druck geraten und notierte zeitweise deutlich unter 1,33. Heute Morgen befindet sich das Währungspaar kaum verändert um 1,33 und man darf sich auf interessante Daten freuen, wie die Analysten der National-Bank im heutigen „Devisenbericht“ schreiben. Zunächst sollte der ZEW-Index im Mittelpunkt des Interesses stehen. Die positiven Vorgaben der letzten Stimmungsumfragen dürften sich hier widerspiegeln. Sowohl die Erwartung als auch die Lagebeurteilung würden mit einem Plus erwartet. Dies allerdings lasse wenig Spielraum für eine positive Überraschung. Weiterhin sollte die europäische Industrieproduktion den guten konjunkturellen Trend der letzten Tage bestätigen. Am Nachmittag stünden dann die US-Einzelhandelsumsätze an. Aufgrund der guten Stimmung der US-Konsumenten stecke hierin durchaus Überraschungspotential, heißt es. „Seitens der erwähnten Daten ist am ehesten eine Unterstützung für den USD auszumachen. Große Sprünge sollte der Euro also heute nicht machen und sich auf die Verteidigung der Marke bei 1,33 konzentrieren. Also ist eine Seitwärtsbewegung mit Tendenz zu einem etwas schwächeren Euro zu erwarten“, so die Nationalbank-Analysten.