Der Euro geht leicht angeschlagen in das lange Wochenende. In den Vereinigten Staaten bleiben die Märkte aufgrund des Labour Day am Montag geschlossen, wie die Analysten der National-Bank im heutigen „Devisenbericht“ schreiben. Dabei lasteten nicht nur die Entwicklungen rund um einen möglichen Militärschlag gegen Syrien auf der Gemeinschaftswährung, sondern auch unerwartet gute US-Zahlen. Die Wirtschaft der USA sei demnach im zweiten Quartal stärker gewachsen, als noch in einer ersten Schätzung ermittelt worden war. Von April bis Juni sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 2,5 Prozent gestiegen. In einer ersten Schätzung sei lediglich ein Wachstum von 1,7 Prozent ermittelt worden, heißt es weiter. „Damit wurde natürlich erneut die Erwartung der Rückführung der Anleihekäufe durch die US-Notenbank FED noch im September angeheizt. Heute steht eine ganze Reihe wichtiger Konjunkturindikatoren dies- und jenseits des Atlantiks an. Aus der Eurozone kommt das Verbrauchervertrauen, in den USA stehen die privaten Einkommen und Ausgaben, sowie der Chicago-Einkaufsmanagerindex auf dem Programm. So dürfte EUR/USD heute leicht volatil aus der Woche gehen. 1,3160 fungiert als Unterstützung. Der Deckel sollte bei 1,3340 liegen“, so die National-Bank-Analysten.