Als Reaktion auf das Ergebnis des EZB-Tendergeschäfts stieg der EUR/USD gestern zunächst bis auf $1,32, um dann im weiteren Verlauf wieder zurückzufallen. Die schwächere Tendenz des Euro basiere auf sinkenden Erwartungen, die zusätzliche Liquidität der EZB könnte die EUR-Schuldenkrise stabilisieren, so die Experten der HSH Nordbank in ihrem Devisenbericht. Die Maßnahme der Notenbank entschärfe zwar die Situation für den Bankensektor, doch die Banken werden die zusätzlichen Geldmittel möglicherweise nicht in höherverzinsliche Staatsanleihen der EUR-Peripherie anlegen, worüber zunächst spekuliert worden war.