Washington (BoerseGo.de) - In den USA sind in der vergangenen Woche überraschend wenig Anträge auf Arbeitslosenhilfe eingegangen. Im Vergleich zur Vorwoche seien die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 19.000 auf 326.000 Anträge gefallen, teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit. Ökonomen waren in Schnitt von 345.000 Anträgen ausgegangen. Der Vorwochenwert wurde um 2.000 Anträge auf 345.000 nach oben revidiert. Im Vierwochenschnitt fiel die Zahl um 4.500 auf 341.250 Anträge.

    Am Mittwoch meldete das US-Handelsministerium, dass das Bruttoinlandsprodukt der USA im zweiten Quartal um annualisiert 1,7 Prozent gewachsen ist. Das ist besser als die prognostizierten 0,9 Prozent der Volkswirte.

    Verglichen mit den Aussagen vom Juni gibt sich die US-Notenbank mit ihrem Konjunkturausblick dennoch vorsichtiger. Die Fed stellt nun das Wirtschaftswachstum stärker in den Hintergrund und stellt nun die steigenden Hypothekenzinsen und die geringe Inflation als Gefahr für die Substanz der US-Wirtschaft heraus. Aber diese Änderungen sind insgesamt nicht umfassend genug, als dass anzunehmen ist, dass die Fed von ihren Plänen zum Ausstieg aus den laufenden Anleihekäufen abrückt.

    Auf den nächsten markanten Widerstand trifft das Währungspaar EUR/ USD bei 1,3363 (Hoch vom 18.06.2013). Unterstützend wirkt das Tief vom 09.07.2013 bei 1,2785.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.