EUR/USD fällt zum Wochenschluss von seinem am Donnerstag bei 1,3138 erreichten Sechswochenhoch zurück. Dabei belastet den Euro auf breiterer Basis das heute anstehende Treffen der Euro-Finanzminister. Auf dem Programm steht das zyprische Hilfsprogramm. Erst gestern war bekannt geworden, dass Zypern statt der ursprünglich veranschlagten 17,5 Milliarden nun 23 Milliarden Euro benötigt. Allerdings soll der Inselstaat die zusätzlichen Gelder selbst aufbringen.

    Jüngste Daten zur Industrieproduktion aus der Eurozone geben indes Anlass zu verhaltenem Optimismus. So ist die Industrieproduktion in der Eurozone im Februar um 0,4 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten auf dieser Basis im Konsens lediglich mit einem Plus von 0,1 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 0,6 Prozent im Vormonat. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Minus von 3,1 Prozent (erwartet minus 2,5 nach minus 2,4 Prozent).

    Gegen 12:00 Uhr MESZ notiert EUR/USD bei 1,3046. Oberhalb des gestrigen Hochs bei 1,3138 trifft das Währungspaar am Hoch vom 28. Februar 2013 bei 1,3162 auf den nächsten Widerstand. Die nächste Unterstützung liegt am Tief vom 8. April 2013 bei 1,2967.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.