Der Euro zeigte sich gestern mit zunächst sehr geringen Tagesschwankungen gegenüber US-Dollar und Yen, zum Franken gab die Gemeinschaftswährung aber deutlich nach. Wie die Analysten der Helaba in ihrem FX Daily schreiben, belastete die Nachricht, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) im Juli geringere Devisenreserven auswies. Ein allgemeiner Anstieg der Risikoaversion sei nicht zu beobachten gewesen. Spannend aber werden nach Einschätzung der Landesbank erst die Augustwerte. Denn im Zuge des Aktiencrashs des letzten Monats wertete der Franken sehr deutlich auf. Über tatsächliche Devisenmarktinterventionen der SNB ist bislang nichts bekannt.