Aktienfonds bestimmten das Bild im Fondshandel der Berliner Börse am vergangenen Freitag. Neben Klassikern wie dem FIDELITY - EUROPEAN GROWTH FUND (WKN (973 270) und dem DWS Vermögensbildungsfonds I (WKN 847 652), die beide heute Morgen bei steigendem Anteilswert umsatzstärker waren, gehörten vor allem Aktienfonds mit Schwerpunkt Emerging Markets zu den Umsatzschwergewichten. Der GRIFFIN-EASTERN EUROPEAN FUND (WKN 988 954) schien auch heute Vormittag wieder Anwärter auf einen TopTen-Platz zu sein, während der HSBC INDIAN EQUITY (WKN 974 873) zunächst nur geringe Umsätze auf sich zog. Einer gut gefüllten Kaufseite standen nur wenige Verkauforders gegenüber. Ein ähnliches Bild zeigte das offene Orderbuch des MLIIF Latin American Fund A2 USD (WKN 987 139), wenn in diesem Fonds auch deutlich höhere Umsätze gemacht wurden. So gehörte er heute Vormittag zu den umsatzstärksten Fonds. Anhaltende Nachfrage gab es heute Morgen auch nach Fondsanteilen des MLIIF World Mining Fund A2 USD (WKN 986 932), dessen Anteilswert auf 32,65 Euro stieg.

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Umsatzstärker zeigte sich heute Morgen auch der weltweit in Aktien anlegende TEMPLETON GROWTH FUND (WKN 971 025). Nach 19,70 Euro am Freitag notierte er heute bei 19,68 Euro. Bei leicht nachgebendem Anteilswert war der MLIIF WORLD ENERGY FUND A (WKN 632 995) gefragt. Der Branchenfonds investiert schwerpunktmäßig in Aktien von Unternehmen aus dem Sektor der Erforschung und Erschließung von Energiequellen bzw. der Energieerzeugung und -versorgung. Darüber hinaus kann der Fonds in Gesellschaften anlegen, die neue Technologien zur Erschließung von Energiequellen bzw. zur Energiegewinnung entwickeln. Immobilien- und Geldmarktfonds spielten heute zunächst keine Rolle. Einem Artikel der Financial Times Deutschland zufolge leiden Geldmarktfonds unter einem Imageverlust. Schuld daran seien die aggressive Kundenwerbung der Online-Banken mit hochverzinsten Tagesgeldkonten sowie der stetige Rückgang der Rendite am Geldmarkt, so Autor Wolf Brandes.