Der US-Dollar ist auf breiter Basis fester in die neue Handelswoche gestartet. EUR/USD fiel vom Freitagsschluss bei 1,3066 bis bislang zutiefst 1,3041 zurück, während GBP/USD bisher 1,5064 im Tief erreichte. Nicht profitieren konnte das Pfund von dem über Nacht gemeldeten Anstieg des britischen Rightmove-Immobilienpreisindex um 0,3 Prozent im Monatsvergleich auf ein neues Rekordhoch.

Zulegen konnte hingegen der Austral-Dollar – und das auf breiter Basis. Dabei profitierte der „Aussie“ aufgrund der engen wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Australien und China von dem mit einem Wachstum um 7,5 Prozent im Jahresvergleich wie erwartet ausgefallenen chinesischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal. Die Befürchtungen am Markt, dass das chinesische BIP enttäuschen könnte, waren zuletzt groß gewesen. Im ersten Quartal lag das chinesische BIP-Wachstum bei 7,7 Prozent. Vom am Freitag erreichten 34-Monatstief bei 0,8997 kletterte AUD/USD bis zuhöchst 0,9122.

EUR/CHF erholt sich unterdessen von seinem freitäglichen Kursrücksetzer bis 1,2342 und notierte bislang bei 1,2384 im Hoch. Jüngste schweizerische Daten sind wie erwartet ausgefallenen. So ist der kombinierte Erzeuger- und Importpreisindex im Juni um 0,1 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Im Mai war auf dieser Basis noch ein Rückgang um 0,3 Prozent gemeldet worden.

Aus den USA werden um 14:30 Uhr MESZ die Einzelhandelsumsätze im Juni gemeldet. Erwartet wird im Konsens ein Anstieg um 0,7 Prozent im Monatsvergleich, nach plus 0,6 Prozent im Mai. Gleichzeitig steht auch der Empire State Manufacturing Index für Juli zur Veröffentlichung an (Konsens 5,2 Punkte nach 7,8 Zählern). Um 16:00 Uhr MESZ folgen die US-Lagerbestände im Mai (erwartet plus 0,2 Prozent nach plus 0,3 Prozent im Monatsvergleich).

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.