Während GBP/USD am Freitag im Zuge der US-Dollar-Gewinne auf breiter Basis nachgibt, kann das britische Pfund gegenüber vielen anderen Währungen, wie dem Euro, dem Schweizer Franken oder dem Austral- und Kanada-Dollar einen Gewinn verbuchen.

    Unterstützung bekommt das Pfund dabei von der Nachricht, dass die britischen Immobilienpreise im März auf ein Fünfjahreshoch gestiegen sind. Wie aus einem Report von Acadametrics und LSL Property Services hervorgeht, stieg der durchschnittliche Hauspreis in Großbritannien um 0,2 Prozent im Monatsvergleich auf nun 230.078 britische Pfund.

    Dabei gibt der Londoner Immobilienmarkt nach wie vor die Marschrichtung vor. Exklusive der Hauptstadt sanken die Immobilienpreise im Monatsvergleich um 0,1 Prozent. Auf Jahressicht ergibt sich im gesamten Königreich ein Anstieg der Immobilienpreise um 0,5 Prozent, während die Teuerungsrate in London bei 3,0 Prozent lag. Die Differenz von 2,5 Prozentpunkten ist der größte seit Beginn der Datenerhebung 2005.

    Gegen 12:45 Uhr MESZ notiert GBP/USD bei 1,5371. Oberhalb des am 11. April 2013 erreichten Siebenwochenhochs bei 1,5411 trifft „Cable“ am Hoch vom 15. Februar 2013 bei 1,5549 auf den nächsten Widerstand. Die nächste Unterstützung liegt am Tief vom 8. April 2013 bei 1,5238.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.