GBP/USD hat zugelegt und ist über 1,53 gestiegen, da die Kerninflation in Großbritannien zäh blieb, wie die Analysten der National-Bank im heutigen „Devisenbericht“ schreiben. Unterstützt worden sei das Währungspaar von geringeren Erwartungen weiterer Anleihekäufe, da die zähe Inflation den Spielraum der Zentralbank für eine weitere Lockerung der Geldpolitik mindere. Heute werde sich das Augenmerk auf das Protokoll zur letzten BoE-Sitzung richten. „Obwohl eine gewisse kurzfristige Stärke von GBP/USD zu erwarten sein könnte, wenn technische Widerstände durchbrochen werden, behalten wir unsere generell negative Einstellung zu diesem Währungspaar bei und rechnen in drei Monaten mit einem Kurs von 1,46. Das GBP bleibt gegenüber dem EUR eindeutig der Verlierer. EUR/GBP setzte seine jüngste Stärke von nahezu 0,84 fort und notierte gestern bei rund 0,8580. Die Realrenditen in Großbritannien zählen zu den tiefsten, und das Leistungsbilanzdefizit des Landes ist nach wie vor hoch. Deshalb sind wir für EUR/GBP weiterhin generell auf steigende Tendenz eingestellt“, so die Nationalbank-Analysten.