Frankfurt (BoerseGo.de) – Gold gibt nach seiner Freitagsrally von zeitweise mehr als drei Prozent bis 1.607,25 US-Dollar in der Spitze zu Wochenbeginn leicht nach. „Da der Preisanstieg nicht mit ETF-Zuflüssen einherging – im Gegenteil, der SPDR Gold Trust verzeichnete am Freitag sogar Abflüsse von gut zwei Tonnen –, dürfte er im Wesentlichen durch die spekulativen Finanzanleger getrieben worden sein“, schreiben die Rohstoffanalysten der Commerzbank im heutigen „TagesInfo Rohstoffe“.

    Diese haben allerdings in der Woche zum 26. Juni ihre Netto-Long-Positionen um weitere 17 Prozent nochmals deutlich abgebaut. „Wir schätzen die aktuelle Skepsis der Spekulanten langfristig konstruktiv ein, denn die meisten Befürchtungen dürften mittlerweile eingepreist sein. Eine der wenigen hilfreichen Börsenweisheiten besagt, dass sich die konträre Haltung auszahlt und ‚die Hausse in der Baisse geboren wird und in Skepsis wächst‘. Demnach könnte das Ende der Baisse bei den Edelmetallen nahe sein“, so die Commerzbank-Analysten. Gegen 13:00 Uhr MESZ notiert Gold bei 1.590,45 US-Dollar je Feinunze.