Hannover (BoerseGo.de) – Gold konsolidiert am Donnerstag die massiven Verluste vom Vortag, die dem Edelmetall ein frisches 34-Monatstief bei 1.221,90 US-Dollar je Feinunze beschert haben. Seit Jahresbeginn hat Gold bereits rund 27 Prozent an Wert verloren.

    „Damit liegen die Karten für das Goldjahr 2013 auf dem Tisch – der zuletzt gesehene Abgabedruck war gewaltig, das Ende der Goldhausse scheint mehr als nur eingeläutet zu sein“, schreibt Norman Rudschuck von der Nord/LB im aktuellen „Commodity Adviser“.

    Die negativen Faktoren (Ende von QE3 und Mittelabflüsse nicht nur beim größten Gold-ETF) überwögen derzeit die Zentralbankkäufe und die physische Nachfrage aus Indien und China. Dies freue einerseits die Zentralbanken der Schwellenländer, die noch Nachholbedarf hätten und sich nun günstig(er) diversifizieren könnten. Zum anderen frohlocke auch die aufstrebende Mittelschicht in Indien und China: Die Inflationsrate in beiden Ländern sei weiterhin hoch, die Einkommen stiegen, der Wunsch nach Werterhalt und Vermögensaufbau wachse, heißt es weiter.

    „Angesichts der sich eintrübenden Aussichten am Goldmarkt sehen wir uns gezwungen, unserer Prognose ebenfalls nach unten anzupassen. Jedoch sind wir für die zweite Jahreshälfte weiter optimistisch gestimmt, wenn auch von niedrigeren Niveaus aus“, so Rudschuck. Für 2013 prognostiziert die Nord/LB nun einen Durchschnittspreis von 1.460 US-Dollar je Feinunze. Für 2014 wird ein Preis von 1.295 US-Dollar und für 2015 von 1.400 US-Dollar pro Unze erwartet.

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