Montreal (BoerseGo.de) – Fehlende makroökonomische bullische Faktoren haben die Analysten von Bank of America Merrill Lynch Global Research veranlasst, ihre 2013er-Prognosen für Gold und Silber zu senken. Die Analysten kalkulieren bei Gold nun mit einem durchschnittlichen Preis in diesem Jahr von 1.478,00 US-Dollar pro Feinunze. Für Silber wird ein Durchschnittspreis von 24,40 US-Dollar je Unze erwartet.

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    „Der stärkere US-Dollar und die fehlende Inflation sprechen gegen steigende Gold- und Silbernotierungen“, zitiert das Rohstoffportal „Kitco.com“ aus einem Report der Analysten. Es gebe jedoch einige Nachfrage, die einen kompletten Preisabsturz verhindere.

    Trotz des Preisrückgangs geht das Bank of America Merrill Lynch Global Research davon aus, das der Gold-Bullenmarkt lediglich eine Pause eingelegt hat. „Die strukturelle Rally ist nicht vorbei und wir können eine Reihe von Szenarios ausmachen, die den Goldpreis wieder steigen lassen könnten“, heißt es. Eines davon seien zunehmende Käufe seitens der Emerging Markets in einem Ausmaß, die Gold wieder in den Bereich von 2.000 US-Dollar pro Unze steigen lassen könnten.