Singapur (BoerseGo.de) – Gold hat am Dienstag seine tags zuvor begonnene Korrektur bis 1.356,75 US-Dollar je Feinunze ausgeweitet. Grund für diese erste zweitägige Korrektur seit zwei Wochen ist eine rückläufige Nachfrage nach Erreichen eines Zweimonatshoch, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Hinzu komme, dass Anleger die Aussichten auf geringe Stimuli seitens der US-Notenbank vor dem am Mittwoch zur Veröffentlichung anstehenden Sitzungsprotokoll des letzten Treffens der Federal Reserve Bank einkalkulierten, heißt es.

    Gold hat in diesem Jahr angesichts der Erwartung, dass die US-Notenbank bald damit beginnen wird, ihre Anleihenkäufe zu reduzieren, bislang rund 19 Prozent an Wert verloren. Die Quantitative-Easing-Maßnahmen hatten zuvor den Goldpreis beflügelt, der 2012 im Zuge dessen ein Allzeithoch bei 1.920,10 US-Dollar je Feinunze erreicht hatte.

    „Die Preise sind gefallen, nachdem einige Investoren damit begonnen haben Positionen im Vorfeld der Veröffentlichung des Fed-Protokolls zu schließen, um das Risiko zu begrenzen“, zitiert Bloomberg Guan Bingren, Händler bei der Shanghai Hedge International Trading Co.

    Die Bestände des weltgrößten Gold-ETF, dem SPDR Gold Trust, sind am Montag auf 912,32 Tonnen gefallen, nachdem sie in der vergangenen Woche den ersten Wochengewinn in diesem Jahr aufweisen konnten.