Bei der Suche nach interessanten Optionsscheinstrukturen, mit denen man bereits bei geringen Bewegungen des Basiswertes überdurchschnittliche Renditen erzielen kann, kann man beispielsweise auch auf die Hit-Optionsscheine der Commerzbank stoßen. Die Funktionsweise dieser Optis ist denkbar einfach. Sobald der Kurs des Basiswertes einmal die vordefinierte Schwelle berührt, wird der Optionsschein sofort mit dem Fixbetrag in Höhe von 10 Euro je Optionsschein getilgt.

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Mit Hit-Calls ist dann Geld zu verdienen, wenn der Kurs des Basiswertes steigt, mit Hit-Puts wird man dann in den Genuss der 10 Euro je Opti gelangen, wenn der Kurs des Basiswertes nachgibt. Wer davon ausgeht, dass sich die Stärke des USD gegenüber dem Euro auch innerhalb des nächsten Monats fortsetzt, könnte mit dem folgendem Commerzbank-Hit-Put auf Euro/USD einen kleinen Einsatz wagen:

Der Commerzbank Hit-Put auf Euro/USD mit Hitschwelle 1,16 USD, ISIN: DE000CZ09803 läuft bis 19.12.05. Beim Euro/USD-Kurs von 1,1686 USD wird der Put mit 7,66 – 7,86 Euro gehandelt. Wenn der Euro innerhalb des nächsten Monats irgendwann einmal die Marke von 1,16 USD erreicht oder unterschreitet, dann wird der Schein sofort mit 10 Euro zurückbezahlt, was einer Rendite von 27,23% entspricht. Wird diese Schwelle bis zum 19.12.05 nicht erreicht, so kommt es zu wertlosen Ausbuchung dieses Hit-Optis. Wer es mit etwas mehr Risiko möchte, der könnte ja auch auf den Hit-Put mit Strike 1,15 USD setzen (gleiche Laufzeit, ISIN DE000CZ09795, Quote: 5,40 – 5,60 Euro).

Dieser Beitrag ist keine Empfehlung, auf einen weiteren Kursverfall des Euro zu spekulieren. Vielmehr sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sich ein weiterer, möglicher Kursrückgang des Euro möglichst effizient ausnutzen lassen wird. Da das Totalverlustrisiko mit diesen Finanzinstrumenten sehr hoch ist, sollte nur jenes Kapital für eine Veranlagung in aufgewendet werden, dessen Verlust mühelos verkraftet werden kann.

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