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    Die wichtigsten Meldungen des Tages:

    Eurozone: Inflation rückläufig

    Der Preisauftrieb im Euroraum hat im April endgültigen Angaben der europäischen Statistikbehörde Eurostat zufolge weiter nachgegeben. Die Inflationsrate fiel auf 1,2 Prozent, nachdem sie im März noch bei 1,7 Prozent notiert hatte. Der Markt hatte den Rückgang im April in dieser Größenordnung erwartet. Ein Jahr zuvor lag die Rate noch bei 2,6 Prozent.

    USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen

    Die Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in der Woche bis zum 11. Mai überraschend auf 360.000 gestiegen. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, legte die Zahl der Erstanträge im Wochenvergleich um 32.000 zu. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg auf lediglich 330.000 gerechnet. Der Vorwochenwert liegt bei 328.000 (revidiert von 323.000) – der tiefste Stand im Zuge der aktuellen Erholung.

    USA: Realeinkommen steigen

    Die US-Realeinkommen sind im April um 0,5 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Im März hatte der Lohnzuwachs bei 0,3 Prozent gelegen (revidiert von plus 0,2 Prozent). Der April-Anstieg basiere auf einem 0,2-prozentigen Zuwachs der durchschnittlichen Stundenlöhne und einem 0,4-prozentigen Rückgang der Verbraucherpreise, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Anstieg der Realeinkommen von 0,8 Prozent, nach plus 0,4 Prozent im März.

    USA: Baubeginne brechen ein

    Die US-Baubeginne sind im April deutlich gesunken. Wie das US-Handelsministerium mitteilte, brach die Zahl von 1.021.000 (revidiert von 1.036.000) im März um 16,5 Prozent auf aktuell 853.000 ein – ein Sechsmonatstief. Der März-Wert war der beste seit Juni 2008. Analysten hatten im Konsens lediglich mit Rückgang auf 980.000 gerechnet.

    USA: Verbraucherpreise sinken

    Die US-Verbraucherpreisinflation hat sich im April schwächer entwickelt als erwartet. Wie das US-Arbeitsministerium vor US-Handelsbeginn mitteilte, sanken die US-Verbraucherpreise im April um 0,4 Prozent im Monatsvergleich. Analysten hatten im Konsens mit einem Rückgang um 0,2 Prozent gerechnet, nach einem Minus von 0,2 Prozent im März. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Plus von 1,1 Prozent nach plus 1,5 Prozent im Vormonat.

    Fed-Plosser fordert Beendigung von QE3

    Charles Plosser, nicht-stimmberechtigtes Mitglied im Offenmarktausschuss der Federal Reserve Bank, hat am Donnerstag bei einer Rede in Mailand erneut bekräftigt, dass die US-Notenbank ihr drittes Anleihekaufprogramm (QE3) noch in diesem Jahr beenden sollte, da die US-Arbeitslosenquote sinkt.

    Bayer übernimmt Steigerwald Arzneimittelwerk

    Bayer stärkt seine Position im Geschäft zur Selbstmedikation durch einen Zukauf. Der DAX-Konzern wird eigenen Angaben vom heutigen Donnerstag zufolge das Familienunternehmen Steigerwald Arzneimittelwerk GmbH aus Darmstadt übernehmen. Zum Transaktionsvolumen wurde Stillschweigen vereinbart.

    SAF-Holland mit Umsatzrückgang

    SAF-Holland hat im ersten Quartal einen Umsatz von 210,1 Millionen Euro (Vorjahr: 216,6 Millionen Euro), ein bereinigtes EBIT von 13,8 Millionen Euro (Vorjahr: 14,4 Millionen Euro) und einen bereinigten Periodengewinn von 8,6 Millionen Euro (Vorjahr: 6,0 Millionen Euro) erwirtschaftet.

    RTL Group steigert Umsatz und Ergebnis

    RTL Group steigert Umsatz im ersten Quartal um 0,5 Prozent auf 1,33 Milliarden Euro und verbessert das EBITA um 8,4 Prozent auf 207 Millionen Euro. Der Nettogewinn erhöhte sich um 18,7 Prozent auf 133 Millionen Euro.

    Die wichtigsten Meldungen der Vorbörse können Sie hier nachlesen Jandaya Wake Up Call: das Wichtigste der Vorbörse