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Die wichtigsten Meldungen des Tages:

US-Einzelhandelsumsätze sinken überraschend

Die Einzelhandelsumsätze in den Vereinigten Staaten sind im März überraschend gesunken. Saisonal bereinigt wurde ein Rückgang um 0,4 Prozent auf 418,3 Milliarden Dollar verzeichnet, wie das US-Handelsministerium am Freitag mitteilte. Die Volkswirte hatten auf Monatssicht mit einem stabilen Einzelhandelsumsatz gerechnet. Der Anstieg der Einzelhandelsumsätze im Vormonat wurde von plus 1,1 Prozent auf plus 1,0 Prozent leicht nach unten revidiert. Experten führen die Konsumzurückhaltung der US-Verbraucher im März unter anderem auf die im März in Kraft getretenen automatischen Ausgabenkürzungen im US-Haushalt zurück.

US-Erzeugerpreise fallen deutlich

Die US-Erzeugerpreise sind im März überraschend deutlich um 0,6 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Die Volkswirte hatten im Konsens nur mit einem Rückgang um 0,1 Prozent gerechnet. Im Vormonat Februar war noch ein Anstieg um 0,7 Prozent verzeichnet worden. Die Kernrate der Erzeugerpreise (exklusive Lebensmittel und Energie) stieg im März wie von den Ökonomen erwartet um 0,2 Prozent, nach einem Plus von ebenfalls 0,2 Prozent im Vormonat.

Euro-Finanzminister beschließen Zypern-Hilfen

Die Euro-Finanzminister haben bei ihrem Treffen in Dublin die internationalen Finanzhilfen für Zypern beschlossen. Zypern soll von seinen Euro-Partnern Kredite von neun Milliarden Euro und vom Internationalen Währungsfonds (IWF) Kredite über eine Milliarde Euro erhalten. Das Gesamtvolumen der Hilfen beläuft sich damit wie bisher geplant auf 10 Milliarden Euro. Rund 13 Milliarden Euro muss Zypern selbst aufbringen, unter anderem durch die teilweise Beschlagnahmung von Bankguthaben.

Zypern dementiert zusätzliches Hilfegesuch

Die zyprische Regierung hat dementiert, eine Aufstockung des internationalen Hilfspakets beantragt zu haben. Präsident Präsident Nikos Anastasiades habe keine zusätzlichen Finanzhilfen, sondern Subventionen und Gelder aus Kohäsionsfonds der EU gefordert, sagte der zyprische Regierungssprecher Christos Stylianides dem staatlichen Fernsehen. Präsident Anastasiades hatte angekündigt, in einem Schreiben um zusätzliche EU-Hilfen zu bitten. Die Bundesregierung stellte am Freitag aber klar, dass die Euro-Länder und der IWF zusammen weiterhin nicht mehr als 10 Milliarden Euro bereitstellen werden.

Portugal / Irland: Euro-Finanzminister unterstützen Verlängerung der Kreditlaufzeiten

Die Eurogruppe unterstützt nach eigenen Angaben die von der Troika vorgeschlagene Laufzeitverlängerung der Hilfskredite für Portugal und Irland um durchschnittlich sieben Jahre. Durch die Verlängerung der Laufzeit verteilen sich die Tilgungs- und Zinslasten der Hilfskredite auf einen größeren Zeitraum. Die Verlängerung der Hilfskredite für Portugal und Irland muss noch von den nationalen Parlamenten gebilligt werden.

JP Morgan Chase übertrifft Gewinnerwartungen

JP Morgan Chase hat im ersten Quartal 2013 mehr verdient als erwartet. Der Nettogewinn des größten US-Kreditinstituts wurde mit 6,53 Milliarden Dollar oder 1,59 Dollar je Aktie ausgewiesen, nach 4,92 Milliarden Dollar oder 1,19 Dollar je Aktie im Vorjahresquartal. Analysten hatten im Vorfeld mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von nur 1,38 Dollar gerechnet. Die Erträge lagen mit 25,1 Milliarden Dollar allerdings unter den Erwartungen der Analysten von 25,3 Milliarden Dollar.

Wells Fargo steigert Gewinn

Die US-Großbank Wells Fargo hat im ersten Quartal 2013 die Gewinnerwartungen der Analysten übertroffen, beim Umsatz die Prognosen aber verfehlt. Der Nettogewinn konnte um 22 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar oder 0,92 Dollar je Aktie gesteigert werden, nach 4,25 Milliarden Dollar oder 0,75 Dollar je Aktie im Vorjahr. Analysten hatten im Vorfeld mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von nur 0,87 Dollar gerechnet. Der Umsatz lag mit 21,3 Milliarden Euro unter den Erwartungen von 21,4 Milliarden Dollar.

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