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    Die wichtigsten Meldungen des Tages:

    Der bange Blick nach Washington

    Die Märkte sind angespannt, denn Fed-Chef Bernanke wird heute zum Thema Geldpolitik und Konjunktur sprechen. Zwar gilt es als sicher, dass er an der Politik des billigen Geldes zunächst nichts ändern wird. Aber schon vage Andeutungen über eine mögliches Auslaufen der Geldschwemme in den kommenden Monaten lassen Händler und Analysten unruhig werden. Der Co-Chef der Deutschen Bank und Präsident des Bankenverbands, Jürgen Fitschen, rechnet bei einem Ende der Geldschwemme nicht mit einer Panik. "Wir stehen am Anfang eines Weges, der sehr gut vorbereitet wird", sagte er laut Reuters.

    Obama: Freihandelsabkommen wichtig für USA

    US-Präsident Obama ist heute in Berlin mit Kanzlerin Merkel zu einem Gespräch zusammengekommen. Beide warben für das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der Europäischen Union. Laut dem US-Präsidenten hat das Abkommen das Potenzial, tausende von Jobs in den USA zu schaffen. Eine IMK-Studie kommt hingegen zum Schluss, dass eine Freihandelszone mit den USA Europa kurzfristig nur wenig Wachstumsimpulse bringen wird.

    FedEx: Gewinn über Erwartungen

    Der Logistikkonzern FedEx hat im abgelaufenen Quartal einen bereinigten Gewinn von 2,13 je Aktie erreicht und damit die Analystenschätzungen deutlich übertroffen. Der Umsatz von 11,4 Milliarden Dollar enttäuschte etwas.

    Mega-Order für Boeing möglich

    Laut Reuters hat die irische Fluggesellschaft Ryanair die Bestellung von mehr als 200 Mittelstreckenflugzeugen des Typs 737 Max noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt.

    Troika: Athen-Gespräche ruhen bis Monatsende

    Die Troika der internationalen Geldgeber macht trotz der Zuspitzung der Regierungskrise in Athen bei ihren Prüfaktionen eine Pause. Die Gespräche mit Griechenland hätten wichtige Fortschritte gemacht, aber die politische Diskussion ruhten bis zum Ende des Monats, hieß es am Mittwoch in einer Erklärung.

    Rückrufaktion bei Chrysler

    Chrysler muss 1,6 Millionen Jeeps in die Werkstätten beordern und nötigenfalls umrüsten. Die US-Verkehrsbehörde befürchtet, dass der Tank in älteren Jeep Grand Cherokee und Jeep Liberty explodieren könne, wenn die Autos von hinten gerammt werden.

    EU will an Zypern-Paket nicht rütteln

    Die Eurostaaten schließen wesentliche Änderungen beim zyprischen Hilfsprogramm von 10 Milliarden Euro aus. Das sagte ein EU-Diplomat am Mittwoch. Zuvor war ein Protestbrief von Zyperns Präsident Nikos Anastasiades eingegangen. Das Schreiben solle beim Juni-Treffen der Eurogruppe am Donnerstag (20.6.) in Luxemburg diskutiert werden.

    Die wichtigsten Meldungen der Vorbörse können Sie hier nachlesen Jandaya Wake Up Call: das Wichtigste der Vorbörse