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    Die wichtigsten Meldungen des Tages:

    US-Wirtschaft wächst schwächer als erwartet

    In den Vereinigten Staaten ist die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal schwächer gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) erhöhte sich annualisiert um 2,5 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Freitag in einer ersten Schätzung mitteilte. Ökonomen hatten im Vorfeld der Zahlen mit einem Plus von 3,1 Prozent gerechnet, nach einem Wachstum um 0,4 Prozent im vierten Quartal 2013.

    Private Konsumausgaben über den Erwartungen

    Die privaten Konsumausgaben in den USA sind im ersten Quartal stärker gewachsen als erwartet. Nach einem Plus von annualisiert 1,8 Prozent im Vorquartal wurde im ersten Quartal 2013 ein Wachstum um 3,2 Prozent verzeichnet. Die Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 2,8 Prozent gerechnet. Die privaten Konsumausgaben machen rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Vereinigten Staaten aus.

    USA: Konsumklima Uni Michigan besser als erwartet

    Das von der Uni Michigan ermittelte US-Konsumklima ist im April nach endgültigen Angaben auf 76,4 Punkte gesunken, von 78,6 Punkten im Vormonat. Zunächst war für April aber ein stärkerer Rückgang auf 72,3 Punkte ausgewiesen worden.

    Eurozone: Geldmengenwachstum schwächt sich ab

    In der Eurozone hat sich das Wachstum der Geldmenge M3 im März deutlich abgeschwächt. Auf Jahressicht erhöhte sich die Geldmenge nur noch um 2,6 Prozent, nachdem im Vormonat noch ein Plus von 3,1 Prozent verzeichnet worden war. Die Volkswirte hatten für März mit einem Plus von 3,0 Prozent gerechnet. Das Geldmengenwachstum im März war das niedrigste seit April 2012.

    Geschäftsbanken im Euroraum tilgen weitere LTRO-Kredite

    Die Geschäftsbanken im Euroraum zahlen in der kommenden Woche nur einen kleinen Teil der Notkredite aus den zwei Dreijahrestendern (LTRO) an die Europäische Zentralbank (EZB) zurück. Wie die EZB am Freitag mitteilte, werden 11 Banken am kommenden Mittwoch insgesamt knapp 2,28 Milliarden Euro überweisen. In der Vorwoche floss ein deutlich höherer Betrag von 11 Milliarden Euro zurück an die Notenbank.

    Spanien will Sparziele um zwei Jahre verschieben

    Spanien will eine erneute Verschiebung der mit der EU vereinbarten Sparziele für den Staatshaushalt erreichen. Das Maastricht-Defizitziel von 3% solle erst 2016 und nicht bereits wieder 2014 eingehalten werden, beschloss das spanische Kabinett am Freitag. Im vergangenen Jahr war das Defizit unerwartet auf 10,6% des BIP angestiegen.

    Post-Mitarbeiter erhalten deutlich mehr Geld

    Die Mitarbeiter der Deutschen Post erhalten ab dem laufenden Jahr deutlich höhere Bezüge. Darauf haben sich die Post und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in den Tarifverhandlungen für die rund 130.000 Tarifbeschäftigten geeinigt. Die Gehälter steigen zum 1. August 2013 um 3,1 Prozent und in einem weiteren Schritt zum 1. Oktober 2014 um 2,6 Prozent, wie die Tarifparteien am Freitag mitteilten.

    Presse: Siemens könnte Prognose kappen

    Der Technologiekonzern Siemens dürfte einem Pressebericht zufolge seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr kappen. Beim Überschuss aus dem fortgeführten Geschäft sei statt der angepeilten 4,5 bis 5,0 Milliarden Euro nur noch das untere Ende der bisherigen Prognosespanne realistisch, berichtet die „Börsen-Zeitung“ am Freitag. Beim Umsatz sei statt der bisher angepeilten stabilen Entwicklung eher ein Rückgang zwischen drei und fünf Prozent zu erwarten.

    Die wichtigsten Meldungen der Vorbörse können Sie hier nachlesen Jandaya Wake Up Call: das Wichtigste der Vorbörse