Japanische Unternehmen werden ihren Anteilseignern auch im Jahr 2005 wieder starke Erträge liefern. „Unternehmen senken weiter ihre Kosten und restrukturieren“, resümiert Andrew Rose, Head of Japanese Equities bei Schroder Investment Management.

„Wir sind ermutigt durch das starke Gewinnwachstum vieler japanischer Unternehmen und ihrer Fähigkeit, freien Kapitalfluss zu erzielen. Dies geschieht trotz einiger Belastungen des japanischen Aktienmarkts im laufenden Jahr wie etwa schwache Konjunkturnachrichten, ein hoher Ölpreis und eine globale Schwäche bei Technologiewerten“, erläutert Rose. Auch die unter faulen Krediten leidenden japanischen Banken machen inzwischen sehr gute Fortschritte bei der Bereinigung ihrer Bilanzen.

Für 2005 ist in Japan ein zwar gegenüber dem laufenden Jahr abgeschwächtes, aber dennoch positives Wachstum zu erwarten. Seit mehr als zweieinhalb Jahren ist die japanische Wirtschaft nun auf dem Weg der Erholung. Schroders ist davon überzeugt, dass diese Erholung sich fortsetzen wird – wenn auch mit etwas niedrigerem Tempo.

Fundamental betrachtet sieht die Zukunft für die Unternehmensgewinne erfreulich aus. „Wir rechnen damit, dass die Umstrukturierungen in den Unternehmen weitergehen und erwarten, dass die Erträge für die Aktionäre japanischer Firmen zwischen zehn und 15 Prozent liegen werden“, fasst Rose zusammen.

Quelle: Schroders Investment

Die Schroders-Gruppe ist eine führende internationale Vermögensverwaltungsgesellschaft, die 1804 gegründet wurde. Schroders verwaltet Anlagen für Pensionsfonds, Regierungsbehörden, Wohltätigkeitsorganisationen, Körperschaften, Familienunternehmen und vermögende Privatpersonen weltweit und ist ein führender Verwalter von Investmentfonds. Schroders bietet Anlagen in allen wichtigen Vermögenskategorien in entwickelten Ländern und Schwellenländern an: Aktien, Schuldtitel, Geldmarktinstrumente, Beteiligungen und Immobilien. Das weltweit verwaltete Vermögen betrug zum 31. März 2004 rund 147,9 Mrd. Euro.