New York (BoerseGo.de) – Einige mittelamerikanische Länder haben jüngst beim Kaffeeanbau von Problemen mit Pilzbefall berichtet. Die Kaffeeproduktion in Zentralamerika und Mexiko könnte daher in Mitleidenschaft gezogen werden, wie Bloomberg am Freitag meldete. Aus der Region kommen rund 14 Prozent der weltweiten Produktion.

    Die Kaffeeproduktion in Mexiko und Zentralamerika wird in der 2012/13er Saison, welche am 1. Oktober 2012 begonnen hat, laut der Internationalen Kaffeeorganisation 19,7 Millionen Säcke erreichen. Dies ist 2,8 Prozent niedriger als die vorherige Prognose von 20,3 Millionen Säcken.

    Guatemala, der zweitgrößte Kaffeeerzeuger in Zentralamerika, könnte laut dem Präsidenten Otto Perez Molina rund ein Drittel der Ernte einbüßen. Dort haben die Plantagen mit Pilzbefall zu kämpfen, was auch für Costa Rica gilt. Laut der Präsidentin Laura Chinchilla sind in Costa Rica 30 bis 40 Prozent des Anbaus gefährdet.

    "In den nächsten Monaten, wenn die Nachfrage ansteigt, könnte deutlich werden, dass die Länder südlich von Mexiko bis Peru nicht über die erwarteten Kaffeemengen verfügen“, sagte Ronald Peters, Geschäftsführer des „Costa Rican Coffee Institute“.