Selbst bei Kupfer spielt Hurrikan „Katrina“ eine Rolle. Einige Händler spekulieren auf eine höhere Kupfernachfrage, die durch den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur und durch Veränderungen bei dem Nachfrageverhalten der Amerikaner im Süden ausgelöst werden könnte. Diese erhöhte Kupfernachfrage könnte die ohnehin schon mageren Lagerbestände noch weiter verringern und die Verknappung bei Kupfer noch weiter verschärfen.

Dabei scheinen mögliche Auswirkungen eines immer weiter steigenden Ölpreises auf das Weltwirtschaftswachstum bei der Argumentation der Kupfer-Bullen ignoriert zu werden. Ein weiterer Grund für die festen Preise könnte ein Streik sein. So sind Mitarbeiter des in den USA und Peru tätigen Kupferschmelzer Asarco in diesen Tagen auf den Barrikaden. Es ist bisher nicht absehbar, wie lange der Streik noch anhalten wird.

Kupfer kostet 3580 Dollar je Tonne. Am Montag hatte Kupfer bei 3612,50 Dollar je Tonne ein neues Allzeithoch erreicht.