Singapur (BoerseGo.de) – Die Analysten von Goldman Sachs halten den jüngsten Kupfer-Ausverkauf für übertrieben und sind auf dem nun niedrigeren Preisniveau weiterhin bullisch gestimmt.

    Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag berichtet, haben die Goldman-Sachs-Analysten ihre Kupferpreisprognose auf Sicht von drei Monaten von 8.000 auf 7.500 US-Dollar je Tonne gesenkt. Die Sechs-Monatsprognose wurde von 9.000 auf 8.000 US-Dollar und die Zwölf-Monatsprognose von 8.000 auf 7.000 US-Dollar je Tonne zurückgenommen.

    Kupfer hat in diesem Jahr bereits 13 Prozent an Wert verloren und ist in einem Bärenmarkt eingetreten, da Europa mit der Schuldenkrise kämpft und sich das Wachstum in China, dem weltgrößten Kupferkonsument, verlangsamt.

    Grund für die Senkung der Prognosen sei, dass der Markt zunehmend einen künftigen Überschuss einpreisen wolle, so die Goldman-Sachs-Analysten, die zudem davon ausgehen, dass die chinesische Wirtschaft stärker ist, als es die BIP-Daten suggerieren.