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    London (BoerseGo.de) - Gleichwohl die weiterhin hohen Lagerbestände bei Kupfer auf eine aktuell geringe Nachfrage hindeuten, hat sich die Situation im März gegenüber dem Vormonat Februar entspannt. Wie Analysten von Barclays in einer aktuellen Studie schreiben, haben sich die chinesischen Importe nach dem Chinesischen Neujahr demnach etwas erholt. So seien die Kupferimporte im März um insgesamt 7 Prozent angestiegen. Die Rohstoffexperten bezweifeln jedoch, ob die aktuell immer noch andauernden Streiks der Hafenarbeiter in Chile, dem weltweit größten Kupferproduzenten, den Kupferpreis allein aus dem "Tal der Tränen" bewegen können.

    Die fehlende chinesische Nachfrage nach Kupfer habe an der Warenterminbörse LME in London zuletzt für einen deutlichen Anstieg der Kupferlagerbestände gesorgt. Seit Anfang Dezember beträgt das Plus der registrierten Bestände nach Angaben der Bank Vontobel rund +135 Prozent. Dabei wuchsen die Vorräte von 247.000 auf aktuell über 580.000 Tonnen an.