Singapur (BoerseGo.de) – Mais setzt am Donnerstag seine Talfahrt der vergangenen Handelstage fort. Gegen 12:40 Uhr MESZ notiert der an der CBOT gehandelte Dezember-Kontrakt mit einem Minus von 0,14 Prozent bei 543,25 US-Cents je Scheffel. Grund ist der im weiteren Handelsverlauf zur Veröffentlichung anstehende Report der US-Agrarbehörde USDA mit den neuesten Prognosen zu Anbaufläche und Ertrag.

    Einer Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge rechnen Analysten im Konsens damit, dass die Mais-Anbaufläche gegenüber der März-Prognose des USDA um 1,9 Prozent auf 95,431 Millionen Acre gesunken ist. Der Ernteertrag pro Acre soll jedoch in diesem Jahr auf durchschnittlich 156 Scheffel pro Acre gestiegen sein, was dem dritthöchsten jemals erreichten Wert entspräche, berichtet Bloomberg weiter. Insgesamt würde die Ernte damit auf ein Allzeithoch von 13,62 Milliarden Scheffel klettern (Vorjahr: 10,78 Milliarden Scheffel).

    „Diese Erwartung ist bereits größtenteils eingepreist“, sagt Tetsu Emori, Rohstofffondsmanager bei Astmax Asset Management in Tokio. Nun werde nur noch auf die offiziellen Daten gewartet, heißt es weiter.

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