Frankfurt (BoerseGo.de) – Mais hat zu Beginn der neuen Handelswoche seine jüngsten Verluste bis 658,88 US-Cent je Scheffel im Tief ausgeweitet. Aktuell notiert Mais bei 667,25 US-Cent je Scheffel.

    Die Aussichten für die Getreideernte in den USA und der EU sind witterungsbedingt jedoch nach wie vor eingetrübt. Zu erwarten steht, dass 2011/12 das zweite Jahr in Folge mit einem weltweiten Angebots- und Nachfragedefizit wird. Die Rohstoffexperten der Commerzbank befürchten daher, „dass der Markt in eine Übertreibung nach unten läuft. Die Situation vor einem Jahr zeigt, dass sich bei negativen Nachrichten bezüglich Erntefortschritt oder -qualität das Bild auch schnell wieder ändern kann“, heißt es im „TagesInfo Rohstoffe“.

    Neue Impulse für den Handel mit Mais dürfte der am Donnerstag zur Veröffentlichung anstehende Bericht der US-Agrarbehörde zur Anbaufläche und den Lagerbeständen bringen. „Ein geringer als zunächst erwarteter Anstieg der Anbaufläche und ein niedrigerer Lagerbestand könnten die Maispreise unterstützen, so die Commerzbank.