Nach den negativen Vorgaben aus Asien präsentieren sich die deutschen Standardwerte zum Wochenauftakt etwas schwächer. Zur Stunde verliert der Dax 0,65 % auf 5.757,84 Punkte.

    Mit einem Minus von 1,75 % auf 61,06 Euro gehören die Aktien von Volkswagen zu den größten Verlierern. Die Analysten der Credit Suisse haben das Kursziel zwar von 47 Euro auf 55 Euro erhöht, gleichzeitig den Titel jedoch als "Trading Sell" bezeichnet.

    Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat über die Börse weitere Schering-Aktien erworben und damit seinen Anteilsbesitz auf über 95 Prozent erhöht. Damit verfügt Bayer über die für einen so genannten Squeeze-out der Minderheitsaktionäre erforderliche Mehrheit. Mit den Aktien geht es um 0,66 % auf 37,86 Euro nach unten.

    Einem Zeitungsbericht zufolge ist der Management-Umbau bei der Deutschen Telekom noch umfassender als bisher bekannt. Wie die "Financial Times Deutschland" (FTD) unter Berufung auf mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen berichtet, soll René Obermann, der Chef der Handysparte T-Mobile, künftig den gesamten inländischen Vertrieb leiten. Außerdem berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" dass bei T-Systems betriebsbedingte Kündigungen vorbereitet werden. Die Aktien gewinnen 1,60 % auf 11,41 Euro.

    Bei den Nebenwerten können die Aktien von AT&S kräftig zulegen. Der Leiterplattenhersteller hat seine Umsatz- und Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2006/2007 erneut angehoben. Mit einem Plus von 7,40 % auf 17,86 Euro hat sich der Titel an die Spitze im TecDax gesetzt.