Belastet von den schwachen Vorgaben von der Tokioter Börse sind die deutschen Standardwerte erneut schwächer in die neue Woche gestartet. Bis Mittag verlor der Dax 0,81 % auf 5.626,07 Punkte.

    Unter Druck gerieten heute vor allem die Aktien der Deutschen Börse. Die New Yorker Börse NYSE hat heute ein Übernahmeangebot für die Fünfländerbörse Euronext vorgelegt. Wenn der Frankfurter Börsenbetreiber jetzt noch zum Zug kommen will, ist nach Einschätzung von Analysten ein signifikant höheres Angebot nötig. Mit den Papiere geht es zur Stunde um 5,18 % auf 105,00 Euro nach unten.

    Schwächer präsentieren sich auch die Stahlwerte. ThyssenKrupp verliert zur Stunde 2,47 % auf 25,24 Euro. Salzgitter gibt 4,91 % auf 57,53 Euro ab.

    Mit einem Minus von 4,47 % auf 56,37 Euro gehört auch MAN zu den größten Verlierern. Die Papiere werden heute jedoch exDividende gehandelt. Bereinigt um den Dividendenabschlag in Höhe von 1,35 Euro je Aktie liegen die Aktien aber dennoch im Minus.

    Freundlich notieren dagegen die Aktien von Infineon. Einem Zeitungsbericht zufolge will der Chiphersteller den Erlös aus dem Börsengang von Qimonda für Zukäufe nutzen. Der Titel verteuert sich um 1,03 % auf 8,80 Euro.