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    New York (BoerseGo.de) - Merrill Lynch & Co. dürfte sich im dritten Quartal Kapital beschaffen und könnte sich zur Trennung seines 20-Prozent-Anteils an Bloomberg gezwungen sehen. Diese Ansicht äußerte der Analyst Dick Bove von Ladenburg Thalmann. So bestehe die Möglichkeit, dass die Investmentbank ihren Anteil an Bloomberg für 1 Milliarde Dollar verkauft. Damit würden kurzfristige Liquiditätsprobleme gelindert und es müsste keine Ausgabe von Papieren vorgenommen werden. “Ich glaube, dass der Konzern im Rahmen der Zahlen zum ersten Quartal eine negative Umsatzzahl von 2,5 Milliarden Dollar zum Ausweis bringt”. heißt es weiter von dem Experten. Bove senkt zudem die Ertragsprognose zu 2008 auf einen Verlust von 1,64 Dollar je Aktie. Die ursprüngliche Prognose sah einen Gewinn von 1,37 Dollar je Aktie vor. Im Bereich des Kursziels erfolgt eine Herabnahme von 39 auf 30 Dollar.