Jandaya berichtet, dass Merkel darauf hingewiesen habe, dass die EU neue Sanktionen gegen Rußland vorbereite. Medienberichten zufolge könnte es sich um Sanktionen gegen russische Öl-Unternehmen handeln. Merkel lehnt eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine ab. Die "Good Cop" versus "Bad Cop" Strategie gegenüber Rußland wird also beibehalten. Zeitgleich ist aus dem weißen Haus in Washington zu hören, dass auch die USA unmittelbar davorstehen, weitere Sanktionen gegen Rußland auszusprechen.

Aggressivere Geldpolitik der EZB versus schärfere Sanktionen, diese Dialektik dürfte der Markt in den nächsten Wochen spielen. Ich persönlich bin ein Vertreter der Marktteilnehmerfraktion, die der Geldpolitik der EZB in der derzeitigen Marktphase die höhere Priorität beimißt. Eine Verschärfung der Sanktionen dürfte demnach lediglich kurzfristig Unruhe an den Märkten verursachen.

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