Michael Sheldon, Chefmarktstratege von Spencer Clark in den USA, äußerte sich neutral zu den Zahlen von National Semiconductor. Die Zahlen seien nicht berauschend gewesen, jedoch seien sie besser ausgefallen, als viele Anleger nach den schlechten Nachrichten von Altera, Xilinx und Texas Instruments befürchtet hätten.

Der Gesamtmarkt sei derzeit überkauft, so Sheldon weiter. Gleichzeitig seien die Anleger in den USA weiterhin bullish und erwarten eine Jahresendrallye und investieren in den Markt. Somit gebe es eine Art „Tauziehen“ zwischen dem überkauften technischen Setup und den anhaltenden Käufen bullisher Anleger.

Hingegen sieht Joseph Battipaglia, Chefmarktstratege bei Ryan Beck & Co., die Jahreshöchststände bereits als erreicht an. Nach den starken Kurszuwächsen im November seien Anleger vor dem Jahreswechsel in einer Wartehaltung. Es gebe zahlreiche Fragen, die sich Anleger bezüglich der Entwicklung der Wirtschaft und Weltpolitik im nächsten Jahr stellen würden, so Battipaglia. Dies bremse den Aktienmarkt aktuell aus.