Frankfurt (BoerseGo.de) – Die Metallpreise holen am Freitag im Umfeld zulegender Aktienmärkte einen Teil ihrer gestrigen Verluste wieder auf. Gemessen am LME-Industriemetallindex waren sie gestern auf ein Sechswochentief gefallen, wie die Rohstoffanalysten der Commerzbank im heutigen „TagesInfo Rohstoffe“ schreiben. Zu den größten Verlierern zählte dabei Nickel, das auf ein Vierjahrestief von 13.987,00 US-Dollar je Tonne abgerutscht ist.

    „Wir hatten in den letzten Monaten mehrfach darauf hingewiesen, dass sich der globale Nickelmarkt aufgrund der Inbetriebnahme zahlreicher neuer Minenprojekte und trotz der robusten Nachfrage aus der Edelstahlindustrie klar im Angebotsüberschuss befindet. Wir gehen dennoch nicht davon aus, dass es zu weiteren starken Preisabschlägen kommen wird, denn auf dem aktuellen Preisniveau sind viele Nickelproduzenten nicht mehr profitabel. Wir rechnen vielmehr in den kommenden Wochen mit Produktionskürzungen, die den Nickelpreis stützen sollten, so die Commerzbank-Analysten.