Wien (BoerseGo.de) - Der Ölmarkt ist überversorgt und die OPEC muss "warten und beobachten", riet heute ein Abgesandter der OPEC. Die Ölpreise haben das höchste Niveau seit Mai erreicht - getrieben von der anhaltenden Dollarschwäche. Viele Analysten glauben, dass die Dollarschwäche angesichts der erwarteten zweiten Runde an quantitativer Lockerung durch die US-Notenbank weiter anhaklten wird. Die Preise notieren aktuell über 80 Dollar pro Barrel und damit über einer Spanne von 75-80 Dollar, innerhalb derer sie ein Jahr lang verharrten.

    "Es ist wahr, dass wir einen Anstieg des Ölpreises auf 80 Dollar gesehen haben, aber die Preise über die vergangenen paar Monate waren so volatil, also glaube ich nicht dass sie bei 80 Dollar bleiben werden", sagte der Abgesandte gegenüber Reuters. "Der Preis könnte um 1-2 Dollar in den kommenden Wochen steigen, danach sollte er aber wieder fallen weil der Preis, den wir sehen, nicht den Fundamentaldaten entspricht, und solltend ie Golfstaaten jetzt entscheiden, mehr zu fördern, könnte das garnicht vom Markt abgenommen werden."