Hannover (BoerseGo.de) - In der Retrospektive der letzten Quartale haben die geopolitischen Verspannungen in wichtigen Rohölförderregionen einen sehr bedeutenden – wenn nicht sogar den bedeutendsten – Einfluss auf die Rohölnotierungen gehabt, wie Frederik Kunze von der Nord/LB im aktuellen „Commodity Adviser“ schreibt.

    Am aktuellen Rand schöben sich allerdings andere Fundamentalfaktoren auf der Angebots- und Nachfrageseite in den Vordergrund. So werfe die in den USA gestartete Energierevolution bereits ihre Schatten voraus. Zudem zeichne sich ab, dass auch außerhalb der Vereinigten Staaten bisher unkonventionelle Ölvorkommen angezapft würden, heißt es weiter.

    „Auf der anderen Seite wird das Nachfragewachstum merklich abebben. Wichtigster Treiber ist hier China. Die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft steuert auf einen flacheren Wachstumspfad zu, was ein geringeres Wachstum der Rohölimporte für China impliziert. In Summe sprechen die genannten Entwicklungen für wenig Aufwärtspotential sowohl bei Brent als auch bei WTI“, so Kunze.

    Für 2013, 2014 und 2014 prognostiziert die Nord/LB einen durchschnittlichen Brent-Preis von 106,105 und 102 US-Dollar pro Barrel. Für WTI-Öl liegen die Prognosen bei 96,98 und 99 US-Dollar je Fass.

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