New York/ London (BoerseGo.de) – Die Ölpreise präsentieren sich zum Wochenausklang kaum verändert. Der Preis für ein 159-Liter-Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg am Freitagnachmittag um sechs Cent auf 80,57 US-Dollar. Ein Barrel der Nordseesorte Brent Crude Oil zur November-Lieferung kostete zuletzt 105,51 US-Dollar und damit zwei Cent mehr als am Donnerstag.

Nachdem die Aktienmärkte am Freitag ihre Verluste wieder eindämmen konnten, beruhigten sich auch die Ölpreise. Zuvor war der Ölmarkt zeitweise um 10 US-Dollar binnen zwei Tagen auf den tiefsten Wert innerhalb von zwei Monaten abgerauscht. Auslöser war am Mittwochabend die Zinssitzung der amerikanischen Notenbank Fed, was Aktienmärkte und auch den Ölmarkt durcheinanderwirbelte.

Darüber hinaus verweisen Marktbeobachter auf den Dollar. So sorgte zunächst ein deutlich festerer Dollar für Belastung, bevor er wieder etwas nachgab. Die US-Währung profitiert von ihrer Funktion als weltweite Reservewährung, die in unsicheren Zeiten gefragt ist. Ein festerer Dollar verteuert jedoch Rohöl für Investoren, was wiederum die Nachfrage nach dem Schwarzen Gold dämpft.